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Vom Tellerwäscher zum Millionär: Erfolgsgeschichten im Internet
Vom Tellerwäscher zum Millionär: Erfolgsgeschichten im Internet

Vom Tellerwäscher zum Millionär: Erfolgsgeschichten im Internet

Schöne neue Welt. Sie heißen Gronkh, Bibi, Dagi Bee, Stefanie Giesinger, Pamela Reif, Chris Chrocker oder BWL-Justus. Die Stars aus dem Internet. Die meisten Leser werden diese Namen kaum kennen, doch bei der „Generation Selfie“ sind diese Namen die großen Stars. Und wer ein Star ist und erfolgreich im Internet ist, der hat auch ausgedient. Die meisten Namen haben mittlerweile ausgedient, verdienen im Monat mehr, als andere Menschen in ihrem ganzen Leben oder sind gar Millionäre. Das Internet macht es nämlich möglich. Während viele Internetnutzer Geld in Deutschlands Top-Online-Casinos verdienen, verdient man mittlerweile durch das pure Hochladen von Fotos auf Instagram oder Facebook sein Geld. Doch welche Erfolgsgeschichten gibt es eigentlich im Internet, fernab von Let’s Playern, Do-it-yourself-Vlogger oder Pseudopromis, die wir aus dem Bachelor, DSDS und Germany’s Next Topmodel kennen?

Wichtig ist, dass man eine Idee hat, diese kann so kurios wie nur möglich sein, Hauptsache man ist kreativ. Wie beispielsweise der Student Alex Tew. 2005 hatte er eine kleine aber feine Idee, die Tew zum Millionär machte. Er gründete die „One-Million-Dollar-Website“. Auf der One-Million-Dollar-Website vermietete der Student einfach Pixel als Werbefläche. Wer einen Pixel auf der Seite mieten wollte, der musste Tew einen Dollar überweisen. Klingt schwachsinnig? Ist es eigentlich auch, doch so schwachsinnig die Idee war, die Idee hatte Erfolg, denn Tew konnte jeden Pixel seiner Webseite vermieten – bei 1.000 x 1.000 Pixel wurde Alex Tew also zum Millionär. Wer also einen Standard-Banner in der Größe von 468 x 60 Pixeln buchen wollte, der musste 28.000 Dollar an Alex Tew überweisen. Schnell sprangen die Medien auf diese Seite auf und TV-Sendungen und Zeitungen berichteten über die Million-Dollar-Webseite. Übrigens, Nachahmer waren nur selten erfolgreich!

Wer erfolgreich sein möchte, der braucht eine Nische, die er bedienen kann. Priska Küng hatte eine solche Idee im Jahr 2011. Die Schweizerin nutzte den Fakt, dass dort bei den Eidgenossen Meerschweinchen nicht mehr allein gehalten werden durften. Was macht man also, wenn man nur ein Meerschweinchen hat oder mal ein Meerschweinchen verstirbt? Richtig! Man geht zu Priska Küng und ihrer Partnervermittlung für Meerschweinchen.

Eine andere Nische hat BWL-Justus gefunden, er ist nämlich ein Arschloch. Der 19-Jährige studiert Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre (TUM-BWL) in München. Am liebsten fährt er mit Gel-Frisur und Lacoste-Pulli in seinem Porsche durch das Nobelviertel Grünwald und abartig reich! Auf Facebook informiert er regelmäßig Hunderttausende Follower über sein protziges Millionärsleben. Dort gibt er dann Lebensweisheiten wie „Dieser Moment, wenn man merkt, dass man sein MacBook in der Bib liegen lassen hat und sich denkt: ‚Ne, dafür dreh ich nicht nochmal um’“ oder „Ich bin wie wie Kohlensäure, denn ich steig aus der Limo“ oder aber auch „Ich verstehe warum immer alle so Stress mit den Klausuren haben….klagt euer Anwalt euch nicht einfach durch?“ Hinter Justus steckt der 28-Jährige Münchner André B. Der übrigens rein gar nichts mit BWL-Justus gemeinsam hat, ihm ist aber schon der eine oder andere Kommilitone begegnet, der ihn an BWL-Justus erinnert.

Während man sich immer fragt, wieso man sich YouTube-Inhalte von Gronkh, Bibi, Dagi Bee und Co. eigentlich anschaut, ihnen auf Instagram folgt und wieso gerade diese so erfolgreich sind, gönnt man den beiden 13-jährigen Zwillingen Lisa und Lena aus Stuttgart ihren Erfolg. Denn die jungen Zwillingsschwestern scheinen wirklich auch Content zu liefern. Sie basteln eigene Musikvideos zu bekannten Liedern. Dies ist mit der App musical.ly möglich. Im September 2016 hatten sie nicht nur einem Jahr mit 5,5 Mio Followern BibisBeautyPalace überholt, sondern waren Anfang Februar 2017 auf Platz drei der meistabonnierten Instagram-Nutzer Deutschlands, hinter den deutschen Fußballspielern Toni Kroos und Mesut Özil. Sei es ihnen gegönnt.

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