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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Sicherlich hat jeder schon einmal im Büro einen Kugelschreiber eingesteckt, oder im Verkauf einen Artikel im Centbereich mitgenommen und das man sein Smartphone im Büro lädt, ist eigentlich auch selbstverständlich. Doch halt, wo fängt Diebstahl an? Hat man einen der anfangs genannten Dinge getan, dann hat man theoretisch schon Diebstahl am Arbeitsplatz begangen, auch wenn es sich so harmlos anhört, wenn die Bäckerei-Fachverkäuferin nach Feierabend eine Semmel einsteckt, man den Stift vom Schreibtisch mit nach Hause nimmt oder man sein Handy pausenlos an der Steckdose lädt. Sicherlich ist noch der Fall der Sekretärin im Hinterkopf, die zwei halbe Brötchen und eine Frikadelle verputzte, die beim Mittagessen des Vorstandes übrig geblieben sind. Oder aber auch der Fall der Kassiererin eines Supermarktes, die zwei Flaschenpfandbons im Wert von 1,30 Euro eingelöst hatte, die ein Kunde nicht eingelöst hatte. Der Fall ging durch die Medien, doch was sich wie ein Bagatelldelikt anhört, ist im Grunde Diebstahl und dieser kann zur fristlosen Kündigung führen.

Diese Diebstähle kommen öfter vor, als man eigentlich denkt. Natürlich führen solche Selbstbedienungen am Arbeitsplatz selten zur Kündigung und viele Arbeitgeber dulden solche „Minidiebstähle“ kommentarlos. Doch was, wenn sich solche Diebstähle häufen? Der eine Mitarbeiter nimmt sich den Kugelschreiber aus dem Büro mit, ein anderer wiederum eine Torte in der Konditorei und ein Mitarbeiter bei BMW gleich ein ganzes Auto? Selbst bei einer geringen Schadenshöhen kann der sofortige Rauswurf folgen. Doch was, wenn man gar nicht merkt, dass der eigene Mitarbeiter die Firma beklaut? Oder das Lager schwindet und schwindet und man nicht nachvollziehen kann, wo die Waren abgeblieben sind? So schätzen Experten den Schaden, den Mitarbeiter durch „Diebstahl“ in der eigenen Firma verüben, auf einen Milliardenbetrag. Natürlich ist da das geklaute Brötchen oder der Kuli noch das kleinste Delikt, besonders attraktiv sind dabei Waren, die man schnell weiterverkaufen kann. Besonders wenn es sich dann um Klamotten oder elektronische Geräte handelt.

Sollte der Verdacht auf Diebstahl oder Unterschlagen aufkommen, empfehlen Experten, sich nicht davor zu scheuen, Detekteien für die Überwachung von Mitarbeitern zu beauftragen. So kann man als Arbeitgeber im Dialog mit Detektiven Unregelmäßigkeiten und Schwachstellen im eigenen Unternehmen präventiv minimieren. Bei akutem Verdacht könnte man beispielsweise auch Detektive einschleusen, die – getarnt als Leiharbeiter, Praktikanten oder ähnliches – Diebstähle überwachen und aufklären. Auch lassen sich so Blaumacher aufdecken, die aufgrund eines vorgetäuschten Krankheitsfalls, dem Unternehmen durch Lohnfortzahlungsbetrug betrügen und Geld kosten. Natürlich sollte in der zwischenmenschlichen Korrespondenz zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein gesundes Vertrauen herrschen, doch schwarze Schafe, die bewusst Unternehmen und Kollegen täuschen oder bestehlen, sollten die Konsequenzen ziehen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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