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Was wurde eigentlich aus StudiVZ?
Was wurde eigentlich aus StudiVZ?

Was wurde eigentlich aus StudiVZ?

Noch bevor Twitter oder Facebook in Deutschland ganz groß waren, machte ein soziales Netzwerk in Deutschland die Runde, bei dem Jeder angemeldet sein musste, um hip und cool zu sein: StudiVZ. Kaum Jemand, der (besonders als Student) nicht beim als Studienverzeichnis gestarteten StudiVZ angemeldet war und sich dort mit Kommilitonen und Freunden zu vernetzen. Man war in witzigen Gruppen, hat seine Bilder hochgeladen und mit Freunden gechattet. Im November 2005 gegründet (und das mit großen optischen Anleihen vom großen Vorbild Facebook), wurde StudiVZ immer größer und größer…bis dann die Blase geplatzt ist.

Das Projekt für Studenten zählte im November 2009 rund 6,2 Millionen registrierte Nutzer und war eins der erfolgreichsten Webseiten in Deutschland. So waren – nicht wie anfangs geplant – nur Studenten dort bei StudiVZ angemeldet, sondern auch Nicht-Studenten. Schnell baute man mit SchülerVZ ein Schüler-Verzeichnis und mit meinVZ ein allgemeines Netzwerk auf und expandierte in andere europäische Länder. Doch dann kam Facebook und setzte zum Siegeszug an. StudiVZ wurde vom Platzhirsch verdrängt und immer mehr User meldeten sich bei StudiVZ ab, während sich immer mehr Menschen bei Facebook anmeldeten. Einst wurde StudiVZ noch für sagenhafte 85 Millionen Euro vom Holtzbrinck Verlag gekauft, doch schon damals deutete sich das Ende an. 2012 verkaufte der Verlag das Unternehmen an den US-amerikanischen Investor Vert Capital weiter. Nun könnte es aber zu einem Revival von StudiVZ/meinVZ kommen.

Das Unternehmen omentous Entertainment Group (MEG) aus den Vereinigten Staaten übernimmt nun StudiVZ und meinVZ. Die Plattformen sollen zu Unterhaltungs-Netzwerken ausgebaut werden. 45 Millionen Page Impressions pro Monat erreichen die beiden Netzwerke noch.

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