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RB Leipzig – wenn der Hass auf den Retortenverein zu weit geht
RB Leipzig - wenn der Hass auf den Retortenverein zu weit geht

RB Leipzig – wenn der Hass auf den Retortenverein zu weit geht

RB Leipzig, der Verein spaltet die Fußball-Nation, wie es nicht einmal der FC Bayern München schafft. Die einen Fans sehen in RasenballSport Leipzig den Untergang jeglicher Tradition in der Bundesliga, für Fans besonders in und rund um Leipzig, ist der Verein ein modernes Fußball-Konzept, bei dem sich auch Familien im Stadion blicken lassen kann. Klar, der Kommerz ist im Fußball schon lange angekommen, wenn mittelmäßig Spieler für zweistellige Millionenverträge transferiert werden, wenn Bier und Currywurst im Stadion fürs Taschengeld nicht zu bekommen ist, wenn Trikots und anderes Merchandise immer teurer werden, wenn Fußballvereine an die Börse gehen und wenn für die Vermarktung und Übertragung von Fußball-Spielen Milliarden über die Theke gehen. Genau da passt auch das Konzept „RedBull Leipzig“ rein, schließlich gibt es sowas in anderen Ligen und anderen Sportarten en masse.

Egal wie man zum Verein RB Leipzig steht, eins sollten die Fußballfans nicht machen: andere Fans oder gar Reporter zu beleidigen. So geschehen beispielsweise jüngst am Wochenende zum Spiel RB Leipzig gegen Borussia Dortmund. Moderatorin Britta Hofmann von Sky hat diesen Hass gegen RB Leipzig höchstpersönlich kennenlernen müssen. Dabei postete sie auf Facebook einfach nur, dass RB den BVB 1:0 besiegt hat. Das Spiel begleitete Britta Hofmann als Feld-Reporterin für Sky. Was folgte war ein Shitstorm unter der Gürtellinie.

Denn kaum war der Facebook-Post online, gab es via Facebook Messenger Beleidigungen wie „verlogene Drecksau“, „den Krebstod wünsche ich dir“ oder aber auch „elendiges Drecksvieh“. Eben jenen Britta Hofmann Facebook postete sie an ihrer Pinnwand:Facebook RB Leipzig
Daraufhin bekam sie wertvolle Tipps von anderen Usern, denn was sie via Messenger bekam, war eine klare Beleidigung, die eine Anzeige nach sich ziehen könnte. Am Tag nach dem Spiel und der wüsten Beleidigung postete sie dann das Statement „Vielen Dank für all eure Ratschläge und Unterstützung gestern! Das hat wirklich gut getan“ – ob sie den User tatsächlich angezeigt hat, bleibt offen. Fakt ist, dass solch Hass gegen Fans und Unterstützer anderer Vereine – oder wie im Beispiel neutrale Beobachter – weder ins Stadion, noch sonst irgendwo hingehören. Denn nicht die Kapitalisierung und „Retortenvereine“ könnten das Ende der Bundesliga bedeuten, sondern Fans, die weder andere Fans und Vereine, noch die Weiterentwicklung des Sports nicht tolerieren. Ohne immer mehr Gelder und die Kapitalisierung steht die Bundesliga in 10 Jahren nämlich nicht mehr neben Premier League und Primera Division auf einer Stufe, sondern kann sich dann mit der belgischen oder holländischen Liga auf einer Stufe.

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