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Nach Monster Energy und Red Bull kommt nun Fukushima Energy

Nach Monster Energy und Red Bull kommt nun Fukushima Energy

Vergesst Monster Energy oder Red Bull, das ja angeblich Flügel verleihen soll, denn ein neuer Energy Drink soll nicht nur Flügel, sondern im schlimmsten Fall auch ganz andere verkrüppelte Körperteile verleihen. Fukushima Water, so der neue Energy Drink, stammt – wie es der Name schon verrät – aus der Katastrophen-Region Fukushima in Japan, wo 2011 im Atomkraftwerk in Fukushima ein Super-GAU stattfand und radioaktives Material freigelegt wurde. Und eben aus dieser Region stammt auch der neue Energy Drink. Er soll 30 Prozent mehr Energie liefern als herkömmliche Energy Drinks, wie Monster Energy, Red Bull, Relentless etc. Für die Herstellung von Fukushima Energy wurde das radioaktive Cäsium-137 verwendest, das auch bei der Kernspaltung von Uran entsteht. Klingt komisch? Ist es auch, denn bei dem fragwürdigen Getränk handelt es sich vielmehr um eine Fakeaktion, die auf die Katastrope in Fukushima und deren Auswirkungen aufmerksam machen soll. Denn mal Hand aufs Herz, wer würde tatsächlich dieses Getränk kaufen, was aus dem radioaktiv-verseuchten Wasser in Japan gemacht wird? Mittlerweile interessiert es wohl nur noch die wenigsten Menschen, wie es um die Region rund um das AKW steht. Fakt ist aber, dass das Kernkraftwerk immer noch leckt. Mit dem fiktiven Getränk sollen die Betreiber des AKWs zu einer transparenteren Informationspolitik bewegt werden, ebenfalls soll man klare Aussagen machen, wie viel versuchtes Wasser tatsächlich ins Meer gelangt ist. Die Idee mit dem subtilen Getränk auf die damalige Katastrophe aufmerksam zu machen, stammt von Kenzi Benabdallah, Stefan Wittemann und Florian Tscharf: „Wir wollten das Verhalten der Firma hinter dem Atomkraftwerk aufgreifen, indem wir das exakte Gegenteil tun—klare Fakten kommunizieren (auch wenn sie nicht echt sind), anstatt zu vertuschen, was wirklich los ist.”

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Über Marcel

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