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Was ist bei Motorradbekleidung zu beachten
Was ist bei Motorradbekleidung zu beachten

Was ist bei Motorradbekleidung zu beachten

Motorradbekleidung erfüllt sehr viele Funktionen und wird unerlässlich von der hochtrabend voranschreitenden Technik immer wieder perfektioniert und optimiert. Denn jeder Biker will ja schließlich von Kopf bis Fuß geschützt sein und trotzdem den Fahrtwind genießen können. Trotz dieses Einverständnisses zwischen Bikern unterscheiden sich die Bedürfnisse der Zweiradfahrer sehr voneinander. Tourenfahrer, Endurofahrer, Roller- und Mofafahrer und erst recht der sportliche Motarradfahrer stellen, jeder für sich, was Sicherheit und Komfort angeht, unterschiedliche Anforderungen an ihre Bikerkleidung. Sie schützt vor Gefahren im Straßenverkehr – im Falle des Falles. Also z.B. bei einem Sturz oder einem Zusammenprall. Hier zählt vor allem die Abriebfähigkeit des Leder oder Textil (wie z.B. Condura) – Materials. Denn stürzt der Biker, so kann er im besten Falle auf seiner Schutzkleidung den Sturz abreiben. Dafür ist also gute Schutzkleidung als auch genügend Platz – z.B. auf dem Asphalt vorausgesetzt. Aber auch andere sekundäre Schutzfunktionen erfüllt gute Motorradbekleidung. Dazu unten aber mehr.

Die Erste Anschaffung

motorrad motorradjacke
Jeder frisch gebackene Biker der Klassen A, A1, A2 oder AM ist seit dem 1. Mai 2014 dazu verpflichtet sich eine geeignete Motorradschutzbekleidung anzuschaffen und das schon vor der praktischen Prüfung. Ohne die passende Kleidung darf die Prüfung nicht abgenommen werden. Die Kleidung muss aus einem Helm, Handschuhen, einer eng anliegenden Jacke, am besten mit integriertem Rückenprotektor, einer Hose und Stiefeln mit ausreichendem Knöchelschutz bestehen. Diese Artikel müssen alle speziell für das Motorradfahren konzipiert worden sein. Da keine verbindliche Norm für die Schutzbekleidung genannt wird, sollte ausschließlich ein nach ECE-R 22/05 geprüfter Helm verwendet werden. Im Alltag bleibt die Wahl der Schutzausrüstung persönlich, da das Gesetz nur das Mindestmaß an Schutzausrüstung festgelegt hat. So ist nun z.B. nicht vorgegeben, ob es sich um eine Leder Motorradjacke oder eine Textil Motorradhose handeln muß. Oder ob Protektoren verwendet werden müssen.

Nun, bei der praktischen Fahrprüfung kann natürlich die Schutzkleidung von der Fahrschule gestellt werden. Dennoch ist es ratsam sich hier schon eigene Motorradschutzkleidung anzuschaffen. Denn diese passt dann auch 100%tig und entspricht der Vorstellung des Prüflings in Sachen Schutzfähigkeit und auch Optik, was hier natürlich erstmal zweitrangig ist. Aber sicher – man sollte sich in der Motorradbekleidung auch wohlfühlen. Ob man nun Motorradlederjacken oder Textilmotorradjacken bevorzugt, ist geschmacksabhängig oder auch davon was für eine Art Motorrad man gerne fahren möchte. Zur guten, alten American Chopper plus „Bad Box“ Image passt halt doch eher die schwarze Leder Motorradjacke als ein Exemplar aus Textil.

Der Helm

Klar ist, dass der Motorradhelm den kostbaren Kopf jedes Bikers bei Stürzen vor Verletzungen schützen soll. Dabei schützt der Helm auch vor starkem Fahrtwind, Steinschlägen und natürlich vor Regen, Schnee und Hagelstürmen. Für einen idealen Schutz muss der Motorradhelm eng ansitzen, jedoch keine Druckstellen verursachen. Drehen oder Schütteln des Kopfes dürfen den Sitz des Helmes nicht verändern. Bei einem Neukauf ist zu beachten, dass das Helmfutter sich vom vielen Tragen mit der Zeit setzten wird, und man den Helm also ruhigen Gewissens eine Nummer kleiner kaufen kann. Auf jeden Fall sollten am Helm Reflektoren angebracht sein. Auch der Kinnriemen sollte keinesfalls am Hals drücken. Umlackieren ist eine schlechte Idee: die Struktur des Materials wird durch die Lacke verändert und der Schutz geht so verloren. Das Ersetzen des Visiers kann durchaus teuer werden. Daher kann man beim Erst- oder Neukauf darauf achten, dass die Ersatzpreise recht niedrig sind. Bei Helmen ohne Visiere sollte auf eine luftdichte und beschlagsfreie Motorradbrille zurückgegriffen werden. Wer regelmäßige oder lange Fahrten unternimmt, kann darauf achten dass der Helm ein herausnehmbares Futter besitzt, welches sich dann leichter reinigen lässt. Auch über einen Gehörschutz lohnt es sich nachzudenken, falls man sich für einen lauten Helm entschieden hat. Über das Modell lässt sich dann streiten: Klapphelme werden von Scooter- und Tourenfahrern bevorzugt während sportliche Biker meist Integralhelme auswählen.

Schutzkleidung: Die zweite Haut des Bikers

Motorradjacke
Genauso wie beim Helm bieten die Motorrad -jacke, -hose, -handschuhe, -stiefel und der Nierenschutz in allererster Linie Aufprallschutz sowie einen Schutz vor der Witterung. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere wichtige Auswahlkriterien die auch wiederum vom Bikertypen abhängig sind. Sportbegeisterte Fahrer greifen oftmals auf die Lederbekleidung wie z.B. eine klassische Motorradjacke zurück, da ihre Abriebfestigkeit bei Stürzen nicht zu übertreffen ist. Allerdings ist so eine zweite Haut recht schwer in Gewicht und absorbiert kaum Schweiß. Sie sind auch selten wasserdicht: eine Regenkombi gehört also mit zum Einkauf der Lederrüstung.

Enduro- und Tourenfahrer, Roller- und Scooterfans bevorzugen Textilbekleidung die über eine Klimamembran verfügt und somit nicht nur wasserdicht ist, sondern auch Temperatur und Schweißaustausch reguliert. Also, keine Regenkombi für den Tourenfahrer.
Egal ob Leder oder Textil, Schutzprotektoren gehören dazu. Neben den geschützten Bereichen wie Ellbogen, Schultern, Knien und Hüften bietet ein breites Zusatzangebot die Möglichkeit, fast jedes andere Körperteil zu schützen.

Auch wenn sie nur wie ein modisches Accessoire aussehen, Handschuhe sind ebenfalls ein absolutes Muss: ein Insektenstich reicht aus, um eine Fehlreaktion beim Lenken auszulösen und einen Unfall zu verursachen. Der Handrücken und der obere Fingerbereich sollten auf jeden Fall geschützt sein. So können auch bei einfachen Unfällen Handverletzungen vermieden werden.

Last but not least verlangen auch die Füße aller Zweiradfahrer nach Schutz und Komfort: auch hier bietet der Markt eine sehr große Auswahl an verschiedenen Modellen, die von Stiefeln bis hin zu einfachen Schuhen reichen. Der Schuh sollte allerdings immer über den Knöchel reichen, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten. Selbstverständlich sollten auch sie wasserdicht und atmungsaktiv sein.

Motorradkleidung und die dazugehörigen Accessoires können und haben schon vielfach Leben gerettet und schlimme Folgen von Unfällen verhindert. Außerdem sieht sie extrem gut aus: also, warum darauf verzichten?

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