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Kampf dem Strafzettel
Strafzettel

Kampf dem Strafzettel

Der natürliche Feind des Autofahrers ist die Politesse. Da kommt man vom Einkauf zurück zum Auto und da man ein wenige getrödelt hat, klemmt dann ein Knöllchen am Scheibenwischer. Oder man kommt nichtsahnend morgens aus dem Haus und sieht an seinem Wagen, dass man dann doch leicht die Zufahrt zugeparkt hat und der Strafzettel ist unausweichlich. Oder doch nicht? Denn manchmal gibt es einen triftigen Grund, wieso sein Auto im Halteverbot stand. Egal ob man in einem Notfall war oder auch nur, weil die Beschilderung irreführend war. Sendet man einen plausiblen und stichhaltigen Grund fürs Falschparken an die Behörden, so müssen diese jeden Einspruch prüfen und oft haben die Berufungen sogar Erfolg. Joshua Browder, ein Informatik-Student aus Großbritannien, hat nun eine Webseite ins Leben gerufen, die bei der Vermeidung von Strafzahlungen wegen Falschparkens helfen soll. Auf der Seite DoNotPay.co.uk erstellt ein Algorithmus vollautomatisch Einsprüche gegen Strafzettel. Hat man ein Knöllchen bekommen, kann man auf der Webseite einen von zwölf Gründen für das Falschparken auswählen. Das sogar mit Erfolg, denn knapp 50 Prozent der Einsprüche waren erfolgreich und der Strafzettel musste nicht bezahlt werden und das ganz ohne teuren Anwalt. Die Webseite ist seit dem letzten Jahr online und hat mittlerweile knapp 200.000 Usern geholfen, die über 4 Millionen Euro eingespart haben. Aktuell ist der Service nur in Großbritannien verfügbar, doch an einer deutschen Version der Anti-Knöllchen-Webseite wird bereits gearbeitet, dazu muss der Service an deutsche Gesetze angepasst werden. Dann sind dann auch bald die Politessen arbeitslos.

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