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Internet killed the Fernsehstar – die neuen Helden aus dem Internet
Internet killed the Fernsehstar - die neuen Helden aus dem Internet

Internet killed the Fernsehstar – die neuen Helden aus dem Internet

Sie heißen Dagi Bee, LeFloid, Dner oder auch Bibi…die Stars unserer Jugend. Doch anders als „früher“ finden die Stars kaum noch im Fernsehen statt, sondern werden schon längst im Internet konsumiert. Die Videos auf YouTube werden millionenfach angeschaut und die Abo- und Klickzahlen sind höher als die Einschaltquoten der meisten Sendungen im Fernsehen. YouTube ist mittlerweile das neue Fernsehen. Selbst ARD und ZDF haben dies erkannt, weshalb sie mit der Marke funk im letzten Jahr einen Jugendkanal gestartet haben, der ausschließlich online stattfindet. Mehr noch. Zum Start des Senders haben sich ARD und ZDF von bekannten YouTubern beraten lassen und mit ihnen Formate für funk entwickelt. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis YouTube (oder ein anderer Player), das Fernsehen komplett ablösen wird. Hier muss sich nicht an starre Anfangszeiten gerichtet werden, die Zielgruppenansprache ist nonchalant und altersgerecht und die kleinen Happen sind viel leichter konsumierbar, als lange Strecken im Fernsehen.

Von den Internetnutzern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren nutzen 91 Prozent Video-Stream-Dienste wie YouTube, Tendenz steigend, während die Fernsehnutzung abnimmt. Eine Ausnahme bilden da Leuchttürme wie große Shows oder Fußballübertragungen. Doch hier bleibt abzuwarten, ob Anbieter wie DAZN oder Amazon in naher Zukunft eventuell die Fernsehsender bei Rechten der Bundesliga oder der Champions League ausstechen. Was der Fernsehnutzung dann komplett das Genick brechen könnte. Interessant ist es allemal, dass natürlich auch Schauspieler und Produzenten an der Verschiebung vom Fernseher, hin zu YouTube leiden oder profitieren können. Denn längst fabrizieren Fernsehproduktionunternehmen ihre Inhalte auch für das Internet. Und viele Schauspieler haben erkannt, dass sie auch auf YouTube, Facebook, Snapchat, Instagram und Co. stattfinden müssen, als nur im Fernsehen. Klar, denn so finden Soaps auch erfolgreich im Internet statt.

Ein gutes Beispiel ist die TV-Soap „Berlin – Tag und Nacht“, deren Erfolg wohl auch darauf beruht, dass die fiktiven Charaktere ihre Facebook-Seiten mit Inhalten füllten und mit den Fans kommunizierten. Ohne diese Strategie gäbe es heutzutage „Berlin – Tag und Nacht“ gar nicht mehr. In der Anfangszeit der RTL2-Soap waren die Quoten unterirdisch. So gab es auch Überlegungen Berlin – Tag und Nacht nach wenigen Wochen wegen Misserfolg abzusetzen. Doch die vielen Fans auf Facebook gaben der Soap eine Gnadenfrist und plötzlich stiegen auch die BTN-Einschaltquoten im Fernsehen. Mittlerweile ist BTN die erfolgreichste Produktion auf RTL2. Dem Internet sei Dank.

Einen ähnlichen Weg geht die Soap-Schauspielerin Laila Maria Witt. Die Schauspielerin, die aus der Seifenoper „Verbotene Liebe“ bekannt ist, machte nun den Schritt vom Fernsehen ins Internet. Auf YouTube möchte sie mit ihren kurzen und knackigen Videos ihren Fans näher kommen und zeigen, wie das Leben einer jungen Schauspielerin aussieht. Das gelingt ihr in ihrer sympathischen Art besonders gut. Und dabei kann sie alle Facetten zeigen, anstatt – wie im Fernsehen – in ein steifes Gerüst gesteckt zu werden:


Somit ist ein solcher YouTube-Kanal natürlich für einen Schauspieler auch ein ideales Bewerbungsvideo, um sich auch mal für andere Rollen zu empfehlen. Die Selbstvermarktung ist dabei ein entscheidender Punkt, denn natürlich kann die Schauspielerin mit ihren Videos auch Geld verdienen und mit ihren Zuschauern kommunizieren. Das wirkt bei Laila Maria Witt auch immer authentisch. Auf ihrem Kanal nimmt die hübsche Brünette ihre Zuschauer dann mit zu Castings oder Preisverleihungen. Die Zuschauer können sie bei Gesangsstunden begleiten oder sind Zeuge, wie Laila bei der Mannequin Challenge zur „Wachsfigur“ wird und zeigt in einem Video, wie sie in verschiedene Rollen schlüpfen kann:

http://https://www.youtube.com/watch?v=_58DgUO8x1Q

Interessant wird es allemal, wenn sich die Mediennutzung dann komplett weg vom klassischen Fernsehen, hin zu Onlineinhalten entwickelt. Lang lebe das Internet!

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