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Im Kampf gegen Cybermobbing – Kampf um die Oberwelt
Im Kampf gegen Cybermobbing - Kampf um die Oberwelt (Anzeige)

Im Kampf gegen Cybermobbing – Kampf um die Oberwelt

Ein Block reiht sich an den nächsten. Der eine Block bildet einen Baum, der andere Block ein Haus ein anderer wiederum eine dunkle Höhle oder gar einen Menschen. Mit diesen pixeligen Menschen soll man die ebenso pixelige Welt erkunden und erforschen. Was sich zuerst anhört, wie ein Bild aus guten alten Atari oder Amiga500-Tagen, ist aber eins der erfolgreichsten Spiele auf der ganzen Welt: Minecraft. So wurde das Spiel bisher über 100 Millionen Mal verkauft! Veröffentlicht wurde Minecraft bereits im Jahr 2009, doch damals in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Doch eben das führte wohl zum weltumspannenden Erfolg, den Minecraft mit sich bringt. In Minecraft kann man eigene Welten erschaffen – Lego lässt grüßen – die der eigenen Fantasie entspringen. Alles was man dazu braucht, sind die Minecraft-Blöcke. Das fasziniert nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene! Doch nicht nur die virtuellen Welten erobert Minecraft, sondern mit „Minecraft: Kampf um die Oberwelt“, erobert Minecraft nun auch die Bücherregale.

In dem Roman „Minecraft: Kampf um die Oberwelt“ transportiert Mark Cheverton den 12-jährigen Jungen mit dem Spitznamen Gameknight999 nun von der realen Welt in die Welt von Minecraft. Das ist ihm eigentlich ganz lieb, denn sein größtes Hobby ist das Spiel Minecraft. Vielmehr möchte er anderen Kindern den Spaß am Spiel verderben, denn Gameknight999 ist ein waschechter Bully, wie man ihn vom Schulhof kennt. Damit greift der Fan-Fiction-Roman von Mark Cheverton gleich zwei aktuelle Themen auf und verbindet sie miteinander: die Faszination die das Spiel Minecraft ausmacht und das große Problem der Neuzeit und der sozialen Medien, Cyber-Mobbing. Anderes als auf dem Schulhof geht das Cybermobbing noch einen Schritt weiter, denn in den Weiten des Internets, kann man im schlimmsten Fall sogar von Millionen Menschen grundlos niedergemacht werden. Das fängt bei kleinen Sticheleien gegen eine Person an, endet dann aber in Provokationen, wüsten Beschimpfungen und Hasstiraden. Eine besondere Form von Cybermobbing hatte vor einigen Jahren beispielsweise die 15-jährige Armanda Todd erleben müssen. Ein Fall, der um die ganze Welt ging – nur helfen konnte keiner.

Was war passiert? Die junge Armanda lernte einen jungen Mann in einem Chat kennen und verliebte sich in ihn – ohne dabei seine bösen Absichten zu kennen. Ihre Liebe ging soweit, dass sie in ihrem jugendlichen Leichtsinn, Nacktbilder an den Gegenüber im Internet gesendet hatte. Mit fatalen Folgen. Denn diese Bilder wurden im Internet verteilt und das junge Mädel wurde im Netz mit Hohn und Spott überzogen. So gab es beispielsweise einen falschen Facebook-Account, auf dem die Bilder zu sehen waren. Dem Mobbing hielt sie kaum stand und schon in jungen Jahren griff sie zur Flasche. Was das für ein pubertierendes Mädchen heißt, muss sicherlich nicht erklärt werden. Doch damit nicht genug, denn der Alkohol reichte nicht mehr, um ihre seelischen Wunden zu flicken, also griff sie zu einer anderen Flasche: zu Bleichmittel. Damit wollte sie ihrem jungen Leben ein Ende setzen. Der erste Versuch misslang, was zu weiteren, unfassbaren Angriffen auf das arme Mädchen führte.

Auf YouTube hat sie noch ein Video hochgeladen, indem sie die seelischen und körperlichen Qualen, die sie durch dieses Cybermobbing erlitt, erklärte. Wenig später war Armanda Todd dann tot. Mit nur 15 Jahren erhängte Armanda Todd sich in ihrem Zuhause in Kanada. Ein Fall, der um die Welt ging – bei dem aber leider viel zu spät gehandelt wurde, denn auch wenn man mittlerweile verstärkt gegen Cyber-Mobbing kämpft, wird das die junge Armanda nicht wieder lebendig machen.

Übrigens ist das kein Einzelfall, denn in einer Studie gab jeder Dritte in der Altersgruppe der Zwölf- bis 19-Jährigen an, dass in seinem Bekanntenkreis schon einmal jemand im Internet oder per Handy fertig gemacht wurde. Je älter die Jugendlichen sind, desto höher ist der Anteil derer, die schon von so einem Fall erfahren haben. Selbstverletzungen sind keine Seltenheit bei Betroffenen. Hier muss also definitiv eingeschritten werden. Am 7.Februar gibt es beispielsweise den Safer Internet Day. Hier soll besonders das Thema Cybermobbing in den Fokus gestellt werden. Mit dem Motto „Be the change: Unite for a better Internet“ des weltweiten Safer Internet Days, sollen weltweit Internetnutzer zu einem Wandel im Umgang mit dem World Wide Web aufgerufen werden, damit Hass, Beleidigungen und sogar gezielte Bedrohungen im Internet keinen Platz haben.

Der Roman „Kampf um die Oberwelt“ von Mark Cheverton bietet hier einen spannenden Ansatz, denn der einstige Mobber Gameknight999 findet sich plötzlich in der Welt des beliebten Spiels Minecraft wieder. Hier kann er nun nicht andere Spieler schikanieren. Nun ist er gezwungen, neue Freunde zu gewinnen und im Team zu arbeiten, denn seine Ankunft in der Würfelwelt löst einen Krieg aus…

Verlosung von „Kampf um die Oberwelt (Gameknight999 Band 1)“ von Mark Cheverton:

Passend zum Safer Internet Day mit dem Thema Online-Mobbing, verlost Netzpropaganda.de nun den Anti-Mobbing/Minecraft-Roman „Kampf um die Oberwelt (Gameknight999 Band 1)“. Teilnehmen kann jeder Leser, der via Facebook, E-Mail oder in den Kommentaren einen ersten, kleinen Lösungsvorschlag hat, wie man Mobbing im Internet verhindern kann. Unter allen Teilnehmern wird ein Exemplar verlost!

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4 Kommentare

  1. SchenkDichGlücklich!

    Das ist ein schwieriges Thema und lässt sich wohl nur sehr schwer vermeiden

  2. Ein sehr wichtiges, aber auch schwieriges Thema. Schade, dass es nicht mit der Zeit besser wird :/

  3. Das Thema finde ich total wichtig. Ich will später Lehrerin werden und überlege schon, wie man sinnvoll mit dem Thema umgehen kann. Hoffentlich findet es endlich seinen nötigen Platz in der Schulwelt, wenn ich in ca. 5 Jahren fertig mit dem Studium bin!

  4. Das Buch hatte ich schon vor Erscheinungsdatum bestellt, weil ich es unglaublich wichtig finde. Gerade unser 14jähriger Sohn ist ein großer Minecraftfan und ich habe schon einige solche Probleme miterleben müssen. Ein tolle Buch, daß hoffentlich die Leser zum Nachdenken anregt.

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