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Ein Blick sagt mehr als tausend Worte

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte

Sicherlich kennt man das zur Genüge. Da schaut man einen fremden Menschen in die Augen und der erscheint gleich unsympathisch und arrogant. Schließlich guckt der Gegenüber immer so böse drein. Eine andere Person scheint immer total traurig zu sein, jedenfalls sagen dies die Augen aus. Doch ist das wirklich so? Kann man einen Menschen wirklich am Blick festmachen, wie es doch so viele Menschen machen? Schließlich sagt ein bekanntes Sprichwort doch „Ein Blick sagt mehr als tausend Worte“. Doch was ist an dem Spruch wirklich dran, kann man am Blick und an den Augen eines Menschen tatsächlich in seine Seele schauen und den Gegenüber richtig einschätzen? Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen, die Interessenvertretung des deutschen Augenoptiker-Handwerks, hat diesem Sprichwort einmal auf den Zahn gefühlt. In einem großen Test wollte man einmal zeigen, dass der Blick eines Menschen täuschen kann. So ist der Mensch, der immer arrogant schaut, eigentlich sehr umgänglich und total aufgeschlossen. Doch wieso denkt man, dass jene Person unsympathisch ist? Man nimmt zugekniffene Augen als arrogant und unsympathisch wahr, doch dabei sind zugekniffene Augen nur ein Zeichen für Anstrengung und hohe Konzentration. Das kann beispielsweise daran liegen, dass die Augen nicht mehr hundertprozentig leistungsfähig sind oder man gar eine Brille braucht.

Der Zentralverband der Augenoptiker hat das in ihrem Experiment ganz schön bewiesen. So ließ man Menschen auf ein Wimmelbild („Wo ist Walter“) schauen und bestimmt Sachen suchen. Das war natürlich anstrengend und so haben die meisten Betrachter des Wimmelbilds ihre Augen zugekniffen. Ein Kamerateam hat hier nun die Augenpartie gefilmt und eben jene Bilder anderen Menschen gezeigt, die eben jene Menschen anhand der Augenpartie beurteilen mussten. So war die Beurteilung gar nicht verwunderlich, denn die zusammengekniffenen Augen wurden als arrogant beschrieben und so wurde ein ganz falsches Bild des Menschen gezogen. Denn hinter den „arroganten Augen und dem unsympathischen Blick“ steckte ganz sympathische Menschen. Doch eben jene hochkonzentrierten Augen machte ein komplett falsches Bild des Menschen und ließen ihn arrogant und unsympathisch erscheinen:



Wer also möchte, dass sein Blick immer das Richtige sagt, sollte die Leistungsfähigkeit seiner Augen regelmäßig checken lassen. Beispielsweise online mit einem Sehtest. Dieser liefert erste Aufschlüsse über die aktuelle Sehfähigkeit, ehe eine ausführliche Augenüberprüfung beim Innungsoptiker folgen sollte.

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