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#BILDnotwelcome – St.Pauli gegen die BILD

#BILDnotwelcome – St.Pauli gegen die BILD

Die Bundesliga bekennt Farbe, am Wochenende werden alle Vereine der Bundesliga mit dem Badge „Wir helfen – #refugeeswelcome“ auf dem Ärmel auflaufen. Dafür weicht das Logo des Bundesliga-Sponsors Hermes. Nur der FC St.Pauli stellt sich quer und will den Aufnäher für die Flüchtlingsaktion nicht tragen. Doch das hat keinesfalls damit zu tun, dass der Kiezklub kein Herz für die Flüchtlinge hat, sondern ganz einfach damit, dass jene Aktion von der BILD-Zeitung initiiert wurde. Seien wir doch mal ehrlich, mit der Aktion möchte die Zeitung sich doch auch profilieren. Ein wenig heuchlerisch, wenn man ansonsten gern mal gegen Flüchtlinge poltert. Der Club engagiert sich vorbildlich für die Flüchtlingshilfe, erst kürzlich lud man 1.000 Flüchtlinge ins Millertor zum Spiel gegen Borussia Dortmund ein. Auch sonst engagiert man sich permanent für die Hilfe. Nur mit der BILD möchte man nicht unbedingt etwas am Hut haben und so äußerte man sich zur Bild-Aktion, dass man keinerlei Notwendigkeit für jene Aktion am Wochenende sieht. Das sieht Bild-Chef Kai Diekmann natürlich anders und poltert gegen St.Pauli und deren Absage. So heißt es: Kein Herz für Flüchtlinge: Schade eigentlich, @fcstpauli! #refugeesnotwelcome St. Pauli boykottiert „WIR HELFEN“ – beleidigte Leberwurst? Denn die Bild lässt St. Pauli dadurch im schlechten Licht dastehen und verdreht die Fakten doch arg. Doch damit brachte Diekmann die Bild-Kritiker in Aufruhr und der Bild-Shitstom war geboren – unter dem Hashtag #BILDnotwelcome wurde nun gegen Diekmann und die Bild gefeuert. Der Hashtag #BILDnotwelcome war schnell Platz 1 in den aktuellen Twitter-Trends. Ebenfalls fordern nun Fans anderer Vereine ihren Clubs auf, es dem FC St.Pauli gleichzumachen und die und die Aktion der Bild ebenfalls zu boykottieren.

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