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Welche Gefahren birgt die Verknüpfung des Autos mit dem Smartphone?
Welche Gefahren birgt die Verknüpfung des Autos mit dem Smartphone?

Welche Gefahren birgt die Verknüpfung des Autos mit dem Smartphone?

Die Verbindung von Auto und Smartphone hat für den Fahrer viele Vorteile, zum Beispiel lässt sich bequem vom Wohnzimmersofa der Benzinstand prüfen, die aktuelle Verkehrssituation auf der Strecke zur Arbeit abrufen oder das lokale Wetter, um den Zeitpunkt die Winterreifen aufzuziehen nicht zu verpassen. Das Auto kann zudem als WLAN-Hotspot genutzt werden und das Handy oder Notebook über das Infotainmentsystem des Autos bedient werden.

Aber die Datenverknüpfung öffnet auch ein Einfallstor für Hacker, die in das System eindringen, Software lahmlegen und im Extremfall sogar wichtige Funktionen fernsteuern können.

Wie besorgt sollte man über das sogenannte Car-Hacking sein?

Kein Grund zur Panik, aber ein paar Vorsichtsmaßnahmen sollte man treffen. Genau wie beim Umgang mit dem Computer oder Smartphone ist es wichtig, die Software immer auf dem aktuellsten Stand zu bringen. Die Software-Hersteller schließen regelmäßig die bekannt gewordenen Sicherheitslücken und bringen ein Update heraus. Auch beim physischen Zugriff ist darauf zu achten, das Auto nur vertrauenswürdigen Werkstätten, auch wenn z.B. nur die Montage von Winterreifen gemacht werden soll und Personen zu überlassen.

Was kann passieren, wenn jemand die Autosoftware gehackt hat?

Bei der Hälfte der bisher bekannt gewordenen Fälle ist ein teilweiser oder sogar kompletter Kontrollverlust über das Auto die mögliche Folge. Bei über 70 % konnte von einem erfahrenen Hacker ohne größere Schwierigkeiten auf die elektronischen Systeme zugegriffen werden. Nur weniger als 20 % der Attacken waren ungefährlich und konnten keinen Schaden anrichten.

IT-Sicherheitsexperten in Amerika sorgten für großes Aufsehen, als sie demonstrierten wie sie ferngesteuert über das Internet die Kontrolle über einen Jeep Cherokee übernehmen konnten. Es war für sie aus fast 1000 km Entfernung möglich Scheibenwischer, Wischwasser oder Soundsystem zu aktivieren, ohne dass der Fahrer eingreifen konnte. Besonders besorgniserregend war die Tatsache, dass selbst in das Lenksystem und auf die Bremsen zugegriffen werden konnte. Die Angriffe finden vor allem über Bluetooth- und WLAN-Schnittstellen mit der im Auto vorhandenen Diagnosesoftware bzw. Infotainmentsystemen und den zugehörigen Apps der Autohersteller, wie z.B. die Erinnerung an Serviceintervalle oder die Möglichkeit das Auto zu finden, statt.

Welche Lösungen gibt es?

Die meisten Sicherheitslücken können mit einem regelmäßigen Softwareupdate geschlossen werden. Einige Probleme liegen aber an den noch nicht ausgereiften Systemen der Autohersteller und werden erst in Zukunft, mit mehr gesammelter Erfahrung und neuen Entwicklungen gelöst sein. Globale Cybersecurity-Spezialisten intensivieren seit Jahre ihre Forschungen auf diesem Gebiet und arbeiten zusammen mit den Autoherstellern daran, die Bordsysteme bestmöglich vor Hacker-Angriffen zu schützen.

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